Auf Grund unserer jüngsten Erfahrungen hielten wir und wieder an den Highway. Dies änderte jedoch nicht an den zu erklimmenden Hügeln. Schon wieder mussten wir uns 1000 Meter hinaufarbeiten und das noch bei Dauerregen. Nach zwei Tagen auf und ab bei Nässe und Kälte hatte ein lieber Kanadier erbarmen und gab uns sein Ferienhaus für 50$ zum Übernachten. So kam es, dass wir statt in einem nassen Zelt plötzlich vor einem warmen Cheminee-Feuer sassen.
Unterwegs schon oft von Warmshowers gehört, einer Organisation welche Übernachtungsmöglichkeiten für Velofahrer vermittelt, haben wir dies in Vancouver das erste Mal ausprobiert. So landeten wir bei Amanda und Andrew welche uns nicht nur ein Gästezimmer zur Verfügung stellen, sondern auch mit zahlreichen Vancouver versorgten und uns auf eine Stadterkundungstour begleiteten. Es hat uns so gut gefallen bei den Beiden, dass es uns erst nach 4 Nächten gelang uns wieder auf den Weg zu machen.
Um nicht vom Winter eingeholt zu werden, wurde es langsam Zeit uns Richtung Süden zu wenden. Vorher wollten wir aber noch einen kurzen Abstecher auf die Vancouver Islands machen. Die Inseln mit den geschwungenen Küsten, den schönen Stränden und den faszinierenden Regenwäldern hat uns super gefallen. Rebeccas Geburtstag haben wir in Victora gefeiert. Nach einem Stadtbummel bei schönstem Herbstwetter durch die schmucke Stadt liesen wir den Tag bei einem feinen Abendessen ausklingen. |