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Diary 27. April 2011


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El Salvador

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Der Grenzübertritt verlief wie alle anderen zuvor, problemlos. Wir konnten uns mit den Velos durch die vielen wartenden Lastwagen durchschlängeln und kamen so zügig über die Grenze. Unsere erste Station in El Salvador war ein schöner, abgelegener Strand, an dem wir bei einem kleinen Hostel direkt am Meer unser Zelt aufschlagen konnten. Wir genossen es, wieder einmal am Meer zu sein.

Auf der berühmten Ruta de Flores fuhren wir ins Landesinnere ins kleine Städtchen Juayua. Dort findet jedes Wochenende eine „Fiesta Gastronomica“ statt. An vielen verschiedenen Strassenständen werden lokale Leckerbissen feilgeboten. Das liessen wir uns natürlich nicht entgehen und schlugen uns mit den Köstlichkeiten die Bäuche voll.


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Auf ruhigen, gemütlichen Nebenstrassen gelangten wir zu unserem nächsten Ziel: Suchitoto. Ein kleines, touristisches Städtchen am grössten See von El Salvador gelegen. Weiter ginge es dann auf der Panamericana. Zum Glück war der Verkehr nicht ganz so schlimm wie erwartet. Ob wir das wohl den Osterfeiertagen der Semana Santa zu verdanken hatten? Jedenfalls kamen wir gerade rechtzeitig in San Miguel an um die Osterprozession am Karfreitag mitzuerleben.

Von San Miguel führte uns unser Weg über die Ruta de la Paz hinauf in die Berge nach Perquin. Dieser kleine Ort spielte während des Bürgerkrieges in El Salvador eine entscheidende Rolle. Noch heute kann man in dieser Region ehemalige Camps und Verstecke der Rebellen und Einschlagskrater der Bomben sehen.

In der kurzen Zeit in der wir hier waren, haben wir El Salvador als sehr gastfreundliches, offenes Land erlebt. Einmal als uns das Kleingeld für Früchte an einem Strassenstand fehlte, bezahlte uns ein freundlicher Salvadorianer unsere Mangos. Ein andermal hielt ein netter Lastwagenfahrer an und schenkte uns ein Brot als Proviant für unterwegs.
 
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