Wir haben alles eingepackt, was wir im Juli in Frankfurt an den Check-In-Schalter schleppen werden und fuhren am 16. April von Langenthal los Richtung Basel. Wir hatten kein geografisches Ziel, sondern wollten primär unsere Ausrüstung testen. Schliesslich fuhren wir eine 1 Woche lang im Elsass und Schwarzwald herum. Wir haben Colmar besucht und in Freiburg unseren Ruhetag eingelegt.
Mit der Passwang hatten wir schon am ersten Tage eine anständige Herausforderung. Ich habe jedenfalls meine Aussage „Chasch äs ruhig mitnäh, äs het no viu Platz im Ahänger“ schon ein erstes Mal bereut. Wobei sich im Laufe der Woche herausstellte, dass wir nichts unnötiges mitgenommen haben. Somit muss ich wohl noch etwas trainieren.
Im grossen und ganzen können wir auf eine gelungene Hauptprobe zurück blicken. Die Sonne begleitete uns die ganze Woche was uns für den Anfang nicht ungelegen kam. Kleider, Verpflegung, Material, Schlafen alles war bestens. Einzig mein Schlafsack hat ein Problem mit der Imprägnierung welches ich in den nächsten 2 Monaten noch lösen muss.
Neben der Hauptprobe gibt es auch sonst noch viel zu erledigen, insbesonders wenn man für längere Zeit ins Ausland verreist: Wohnung auflösen, Arbeitsübergabe, Behörden, Versicherungen, usw.
Seit Ende April haben wir nun eine weitere wichtige Hürde überwunden. Wir haben ein US-Visum für 10 Jahre erhalten. Somit müssen wir nicht in 90 Tagen an der Mexikanischen Grenze sein. Aber für uns noch wichtiger: Wir benötigen kein Rückreiseticket... :-)
Die Reise ist soweit wie wir das möchten organisiert und die Ausrüstung bis auf ein paar Kleinigkeiten zusammen. Trotzdem wird es uns bis am 13. Juli nicht langweilig, gibt es doch noch einiges bezüglich unserer Abwesenheit zu organisieren. |